Benzinkanister zählt zur Grundaussttung eines jeden Autos

Ein Benzinkanister ist als Reservekanister im Fahrzeug, im Garten zum Befüllen eines Mähers oder während des Campingurlaubs unerlässlich. Er zählt zur Grundausstattung eines jeden Autos. Vor dem Kauf des Kanisters ist einiges zu beachten, weil von diesem ebenso Gefahren ausgehen können. Laut dem ADAC dürfen in der Bundesrepublik in einem Privat-PKW lediglich höchstens 60 Liter Sprit in einem Benzinkanister mitgenommen werden. Gleichzeitig rät er aus Sicherheitsgründen für Notfälle lediglich zehn Liter Benzin mitzuführen. Der Reservekanister ist im Kofferraum zu positionieren. Zudem bedarf er einer Sicherung. Während eines Auffahrunfalls darf der ungesicherte Benzinkanister auf keinen Fall zum Geschoss werden, welches wie ein Molotowcocktail wirkt.benzinkanister

Material

Benzinkanister, die aus Kunststoff bestehen, altern. Wenn man demnach einen Reservekanister aus flexiblem PVC erwirbt, muss er spätestens nach fünf Jahren ausgetauscht werden. Viel langlebiger dagegen sind Metallkanister. Überdies sind diese ebenso sicherer.

Dichtigkeit

Wenn etwa der Deckel des Benzinkanisters keinesfalls dicht genug ist, können kleine Mengen Benzin entweichen, was die Explosionsgefahr während eines Unfalls steigert. Außerdem ist es möglich, dass es im Kofferraum zu Verschmutzungen aufgrund von Schmierstoffen kommt. Zudem geraten in den Fahrgastraum giftige Gase. Diese können zu Vergiftungen führen oder Allergien verursachen. Wichtig ist, dass der Benzinkanister stets aufrecht steht und nicht hingelegt wird. Im Fahrzeug sollte er zum Beispiel durch ein Gurtsystem gesichert werden. Der Reservekanister ist weiterhin vor Überhitzung zu schützen. Es macht Sinn, eine Ausgießtülle und einen Einfüllstutzen zu besorgen, damit kleine Tanks von Rasenmähern oder Kettensägen verlustfrei befüllt werden können. Daher ist am Benzinkanister eine Befüllskala hilfreich. Somit ist es möglich, den Reservekanister so aufzufüllen, dass nach oben hin noch ein bisschen Luft bleibt.

Zusätzliches

Benzinkanister aus Plastik werden häufig vom Hersteller mit einem aufsetzbaren Auslaufrohr beziehungsweise einem Fülltrichter ausgestattet. Nicht gewöhnlich sind eher Doppelkanister, in diesen man zugleich Benzin und Öl aufbewahren könnte. Solch ein Benzinkanister enthält zwei verschiedenartige Tanks, welche man zusammengeschweißt hat. Jeder Tank besitzt eine eigene Ausgussöffnung. Es besteht die Möglichkeit, Kunststoffkanister mit einem Fassungsvermögen von fünf, zehn und 20 Litern zu kaufen. Manche Reservekanister verfügen über eine eingebaute Entlüftung. Andere enthalten an unterschiedlichen Seiten zwei Handgriffe. Einige Benzinkanister beinhalten zwei Skalierungen, mit denen keinesfalls lediglich die Füllmenge exakt definiert, sondern ebenso die abgegebene Menge gemessen werden kann. Das ist zum Beispiel bei besonders kleinen Tanks sehr nützlich. Hier braucht man sich nun keineswegs mehr auf sein Empfinden verlassen, sondern kann dann erkennen, wann der Tank des Mähers voll ist. Kein Benzin wird verschüttet, da man sich verschätzt hatte. Die DIN-Norm ist bei den Euro-Kraftstoffkanistern hervorzuheben. Dadurch haben solche Benzinkanister eine einheitliche Größe und können gestapelt werden. Auf Benzinkanister, die TÜV-geprüft sind, sollte man auch achten.

Benzinkanister: Zusätzliche Angaben